Bauarbeiter Solaranlage

Photovoltaik: Warum Sie die Anlage lieber größer planen sollten

Sonnenstrom statt Energiekriese: Mit einer Photovoltaik auf dem Dach sind Sie gut gerüstet für astronomisch steigende Strom-, Gas- und Ölpreise. Es lohnt sich, schon jetzt Solarenergie im Überschuss zu produzieren. Zum Beispiel, indem Sie eine größere Anlage als momentan erforderlich installieren.

Photovoltaik - mehr bringt einfach mehr

Das neue Baugesetz schreibt bei der Errichtung von neuen Gebäuden auch die Installation einer Solaranlage vor. Im Sinne der Nachhaltigkeit zweifellos ein Fortschritt. Der aber geht für BauherrInnen mit einer deutlichen Verteuerung ihres Vorhabens einher. Dennoch lohnt es sich, nicht nur den Vorschriften genüge zu leisten, sondern sogar noch eins draufzusetzen.

Und das nicht nur, weil die Erzeugung einer Kilowattstunde Sonnenstrom heute 75 Prozent weniger kostet als noch vor 10 Jahren.

Darum sollten Sie Photovoltaik in größerem Stil nutzen

Solaranlage Haus Es lohnt sich, schon jetzt Solarenergie im Überschuss zu produzieren

Es ist längst nicht mehr nur ein Trend, der uns dazu bewegt, auf erneuerbare Energien zu setzen. Wir werden immer mehr Strom brauchen, um die wachsende Knappheit an fossilen Energien zu kompensieren.

Strom aus einem leistungsstarken Minikraftwerk auf dem eigenen Dach macht schlichtweg unabhängig. Er kann Energiequellen ersetzen, die über kurz oder lang nicht mehr zugänglich sein werden.

Mit Hilfe einer Photovoltaikanlage, die mehr Strom produziert, als Sie momentan brauchen, können Sie

  • steigenden Heizkosten entgegensteuern
  • Strom für E-Auto(s) selbst produzieren
  • Strom an Nachbarn verkaufen
  • Strom ins Netz einspeisen und kassieren

Stichwort Heizung: Zahllose Ölheizungen wurden den letzten Jahrzehnten von Öl durch Gasheizungen ersetzt. Mittlerweile steigen auch die Gaspreise unkontrolliert. Pumpensysteme, die warmes Wasser aus dem Durchlauferhitzer durch die Heizungsrohre schicken, brauchen viel Strom. Gut, wenn Sie der selbst produzieren können.

Für einen Neubau ist nicht nur die Photovoltaikanlage in der Steiermark neuerdings verpflichtend: Neue Gebäude mit fünf oder mehr Wohnungen beziehungsweise ab elf Parkplätzen müssen eine Vorverkabelung für E-Autoladestationen bereitstellen.

Doch auch, wenn Sie im Einfamilienhaus leben, ist eine selbst gespeiste Stromzapfsäule langfristig ein Gewinn.

Ähnlich wie in Niederösterreich wird es auch in der Steiermark künftig möglich sein, Stromüberschüsse aus der eigenen Photovoltaikanlage an Nachbarn zu verkaufen. Als Folge eines Pilotversuchs gehen die Energienetze Steiermark von mögliche jährliche Einsparung an Stromkosten von 500 Euro pro Haushalt aus.

Für jedes neu errichtete oder in größerem Umfang sanierte Haus muss seither eine Photovoltaikanlage geplant werden.

Wer Strom aus seiner Photovoltaikanlage ins Netz eines Energieversorgers einspeist, kann zwischen 9 und 14 Cent pro Kilowattstunde erhalten. Das macht schon deshalb Sinn, weil im Schnitt nur rund 30 Prozent der Solarenergie im Haus selbst genutzt werden.

Einziger Wermutstropfen (allerdings mit guten Verbesserungsaussichten): Manche Netze, besonders in der Oststeiermark, verfügen noch nicht über die Kapazitäten, den Sonnenstrom aufzunehmen. Allerdings wird daran mit Hochdruck gearbeitet. Gute Aussichten also, besonders, da mit den steigenden Energiekosten auch die Preise für Strom aus Solarenergie wieder anziehen werden.

Solaranlage Haus Für einen Neubau ist die Photovoltaikanlage neuerdings verpflichtend

Die neue Baugesetzgebung: Nutzung von Sonnenenergie ist Vorschrift

Bereits im Herbst 2021 trat das neue steirische Baugesetz zur Energiegewinnung in Kraft: Für jedes neu errichtete oder in größerem Umfang sanierte Haus muss seither eine Photovoltaikanlage geplant werden. Betroffen sind Wohnhäuser mit einer Gesamtfläche von 100 Quadratmetern.

Für Gebäude ohne Wohneinheiten ist eine solche Anlage verpflichtend, wenn die Bruttogesamtfläche 250 oder mehr Quadratmeter beträgt. Nach Möglichkeit sollen die Dachflächen zur Installation der Solarzellenflächen genutzt werden. Auf Landesebene ist ein Zuschuss für eine neue Photovoltaikanlage möglich, wenn das Heizungssystem auf nachhaltige Technologien umgestellt wird.

Das Ziel: Unabhängigkeit in Sachen Energie

Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen als Ersatz für fossile Energien ist auch das dringlichste Ziel des Bundes. Der Krieg in der Ukraine rückte die Abhängigkeit Österreichs von Erdgas aus Russland schmerzhaft in den Fokus.

Nun arbeitet die Bundesregierung darauf hin, die Energieversorgung zu 100 Prozent auf erneuerbare, landesinterne Quellen umzustellen.

Im Fokus steht dabei die Solarenergie. Seit dem 21. April können BauherrInnen Fördermittel aus dem Pool der Erneuerbaren-Investitionsförderung für kleine und mittlere Anlagen beantragen. Später kommen Projekte aus den Bereichen Wasser- und Windkraft sowie Biomasse hinzu.

Welche Anlage? Die Dachfläche im Fokus

Um möglichst wenig Bodenfläche durch Photovoltaik-Module zu belasten, sieht das neue Baugesetz die Installation solcher Anlagen vorzugsweise auf Dächern vor. Nicht alle Dacharten sind jedoch für jedes System geeignet.

Aufdach-Systeme, Flachdachmontagen, Indach-System

Bereits vorhandene Dächer zum Beispiel werden bevorzugt durch sogenannte Aufdach-Anlagen aufgerüstet. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn Sie eine umfangreiche Restaurierung unter ökologischen Gesichtspunkten planen. Aufdach-Systeme eignen sich für geneigte Ziegel-, Blech- und Schieferdächer sowie für Wellplatten. ➟ Montage Photovoltaik

Um eine Photovoltaik-Anlage auf einem Flachdach zu installieren, werden die Module leicht angewinkelt montiert. Indach-Systeme bilden zusammen mit der Dacheindeckung eine geschlossene Fläche. Das kann ästhetisch sehr ansprechend wirken, ist jedoch nicht immer möglich. Außerdem ist die Effizienz in Sachen Energiegewinnung unter Umständen eine andere.

Solaranlage Haus Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen gilt als dringliches Ziel

Planen Sie eine Dachsanierung oder einen Neubau?

Lassen Sie sich vom Fachmann beraten, welche Photovoltaik-Anlage für Ihr Projekt am meisten Sinn macht. Der Handwerksverband der Qualitäts-Dachdecker und -Spengler hilft Ihnen, einen erfahrenen Dachdecker in der Steiermark zu finden, für den verbrauchsoptimierte Photovoltaik eine Selbstverständlichkeit ist.

Teilen Sie diesen Artikel:

Steirische [Qualitäts] Dachdecker und Spengler
in Ihrer Nähe

So macht man Dach!

Ihr Dachdecker-Spengler-Handwerksverband
Körblergasse 111 - 113
A-8021 Graz
+43 316 601 364

Wir sind die [Qualitäts]-Dachdecker und Spengler in der Steiermark

© 2022 alle Rechte vorbehalten. Impressum - Datenschutz - Cookie ZustimmungBarrierefreiheitserklärung