Dachkontrolle – Pflicht oder nicht?

Jedes Jahr aufs Neue wüten zahlreiche Stürme und Unwetter, sodass es nicht selten zu unterschiedlichen Schäden kommt. Bäume Stürzen um und nicht befestigte Gartenmöbel sind am nächsten Tag bei den Nachbarn wiederzufinden. Doch auch das eigene Haus kann darunter leiden und Schäden davontragen. Besonders gefährdet ist dabei das Hausdach.

So ist es neben der Dacheindeckung auch oft die Solartechnik, die mit dran glauben muss. Aus diesem Grund ist es mittlerweile Pflicht, dass das Hausdach in regelmäßigen Abständen gründlich geprüft wird, was nicht nur zur eigenen Sicherheit wichtig ist, sondern ebenso im Hinblick auf die Wohngebäudeversicherung. So kann es im schlimmsten Fall nämlich passieren, dass man seinen Versicherungsschutz verliert, wenn man die eigene Dachwartung vernachlässigt. Schlussendlich würde man auf hohen Kosten sitzen bleiben, die durch ein beschädigtes Dach zustande kamen.

Ist eine Dachkontrolle vorgeschrieben?

Ob Flachdach oder Steildach - Ja. Hausbesitzer sind dazu verpflichtet, das Dach regelmäßig zu prüfen oder aber es prüfen zu lassen. Es kann ansonsten passieren, dass ein bereits beschädigtes Dach, zum Beispiel von einem Sturm vor mehreren Monaten, zu Schäden am Haus führt. Es kommt also nicht gerade selten vor, dass es hier nun bei starken Regentagen zu Wasserschäden kommen kann. In einem solchen Fall ist es sogar möglich, dass die jeweilige Versicherung den Schaden nicht zahlt, da die Schäden am Dach nicht geprüft und behoben wurden.

Wie oft sollte eine Dachkontrolle stattfinden?

Es wird empfohlen, das Dach nach jedem Sturm oder starkem Schnee oberflächlich zu überprüfen, denn nur so ist es auch möglich, wirklich auf Nummer sicher zu gehen und einen eventuell entstehenden Schaden direkt zu merken. Ansonsten raten Experten dazu, das Dach mindestens ein Mal im Jahr zu überprüfen bzw. dieses durch einen Fachmann überprüfen zu lassen.

Wer übernimmt eine Dachkontrolle?

Natürlich kann man auch selbst immer mal schauen, ob mit dem Dach alles soweit in Ordnung ist. Ist man allerdings nicht vom Fach, so ist eine solche Kontrolle nicht allzu zuverlässig, da einzelne Schäden wahrscheinlich ziemlich schnell übersehen werden. Außerdem bekommen Eigentümer vom Fachmann eine Bestätigung über die durchgeführten Dachkontrollen, die dann der jeweiligen Versicherung vorgelegt werden kann. Wichtig ist es, bei der Wahl des Dienstleisters einen Profi zu wählen und diesen finden sie unter den zahlreichen Betrieben von dachdecker-spengler.com.

Abnahmestandards und Abnahmeprotokolle

Unterschiedliche Abnahmestandards und Abnahmeprotokolle sorgen dafür, dass auch nichts vergessen wird und alle Dachkontrollen die gleichen Checklisten beinhalten. Hier wird oftmals in die Kategorien mangelhaft und nicht mangelhaft eingeteilt. Dabei geht es um Planungsmängel, Ausführungsmängel, Materialmängel, Nutzungsschäden während der Bauphase, Belastung durch Witterung während der Bauphase sowie Mängel, die auch später hinzukommen können.

Flachdach
Die Prüfung vor Ort wird von den Fachleuten von dachdecker-spengler.com durchgeführt, wobei es bei Kontrollen und Abnahmen von Flachdächern ratsam ist, sich an die noch in Arbeit befindlichen Checklisten vom IFB (Institut für Flachdachbau und Bauwerksabdichtung) zu halten und diese entsprechend den Vorgaben abzuarbeiten. Dabei werden unterschiedliche Bestandsaufnahmen durchgeführt, wobei auch der Feuchtigkeitsgehalt oder aber Dehnfähigkeit und das Material der Isolierung untersucht werden. Weitere Infos finden Sie auch unter Flachdach.

Wichtig zu wissen ist, dass alle Dächer, egal welche Modelle, immer einer Inspektion, Instandhaltung und Wartung unterliegen, welche man stets durch den Fachmann wie von dachdecker-spengler.com durchführen lassen sollte. Ansonsten kann es im schlimmsten Fall schnell Ärger mit den Versicherungen geben und somit sehr teuer werden.

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