Dachformen: Welches Dach passt zu meinem Haus?

Die Form des Daches trägt wesentlich zum Erscheinungsbild eines Hauses bei. Doch nicht nur die ästhetische Wirkung des Gebäudes wird dadurch verändert. Die Dachform entscheidet auch über die Nutzungsmöglichkeiten und damit über den Immobilienwert. Doch der Wahl der Dachform sind gewisse Grenzen gesetzt.

Limitierende Faktoren zur Dachform

In Österreich darf nicht jeder an jedem Ort bauen, wie er möchte. Es gibt regionale und lokale Bauvorschriften, die es zu beachten gilt. Ignorieren Sie diese, können empfindliche Bußgelder die Folge sein. Im schlimmsten Fall droht Ihnen sogar der erzwungene Rückbau. Dann sind viele Tausend Euro unrettbar verloren und Sie fangen wieder von vorne an.

Besonders in den alpinen Regionen sind beispielsweise der Verwendung von Pultdächern und Flachdächern enge Grenzen gesetzt. Die erwartbaren Schneelasten machen Satteldach, Walmdach und Spitzdach zu den bevorzugten Dachformen.

Das örtliche Rathaus oder Bauamt kann detailliert Auskunft geben, wie ein Dach auszuführen ist. Hier gilt: Vorher informieren spart bares Geld! Ihr Dachdecker in der Steiermark oder in Graz ist ebenfalls mit den örtlichen Bauvorschriften vertraut. Sie können sich vertrauensvoll an ihren lokalen Spengler wenden, wenn Sie Rat benötigen.

Die Dachformen eines Gebäudes

Für das Eindecken eines Gebäudes haben sich folgende fünf Dachformen etabliert:

  • Flachdach
  • Pultdach
  • Satteldach
  • Walmdach
  • Spitzdach

Effizient aber herausfordernd: Das Flachdach

Das Flachdach schließt ein Gebäude mit einer horizontalen Linie ab. Die Eindeckung ist, wie sein Name schon sagt, vollkommen flach und eben.

Das macht die Entwässerung und die Abfuhr von Schneelasten zu einer großen Herausforderung. Ihr Spengler in der Steiermark weiß aber, wie er diese besondere Dachform in den Griff bekommt.

Der größte Vorteil des Flachdachs ist seine effiziente Raumnutzung. Das Gebäude geht von der obersten Etage sofort in voll verwendbare Räume über. Flächenverluste durch Dachschrägen finden bei einem Flachdach nicht statt.

Das macht diese Dachform vor allem für Mehrfamilienhäuser sehr interessant. Die Wohnungen sind vom Keller bis zur obersten Etage exakt gleich groß und lassen sich in identischer Weise nutzen.

Praktisch mit hohem Zusatznutzen: Das Pultdach

Ein Pultdach ist praktisch ein abgeschrägtes Flachdach. Es besteht aus einer durchgehenden Fläche, die nach einer Richtung geneigt ist. Das Pultdach ist besonders einfach herzustellen. Im Gegensatz zum Flachdach hat ein Pultdach keinerlei Probleme mit der Entwässerung. Es beliebig eingedeckt werden.

Das Pultdach hat noch einen ganz besonderen Vorteil: Es bietet für die Gewinnung von solarer Energie die größte Nutzfläche. Bei einem Sattel- oder Walmdach steht höchstens die halbe, nach Süden ausgerichtete Dachfläche für die Nutzung von Photovoltaik oder Solarthermie zur Verfügung. 

Steildach-PultdachDas Pultdach kommt gerne bei Reihenhäusern zum Einsatz und verleiht ihnen einen ganz besonderen Charakter  

Ein nach Süden ausgerichtetes Pultdach kann hingegen in voller Länge und Breite mit Solarmodulen bestückt werden. Das macht diese Dachform für die Energiegewinnung besonders interessant. Seine "Schrägverluste" in der oberen Etage sind außerdem vergleichsweise gering.

Lediglich die Optik ist nicht jedermanns Fall. Häuser mit Pultdächern haben einen industriellen, modernen Look. Traditionalisten bevorzugen daher eher die Sattel- und Walmdächer.

Der Klassiker: Das Satteldach

Das Satteldach ist die Dachform, die man sich traditionell im Hausbau vorstellt. Das Satteldach besteht aus zwei abgeschrägten Dachhälften.

Neben der allgemein akzeptierten Optik bietet das Satteldach ein ideales Verhältnis aus Preis und Wetterschutz. Schneelasten können sich auf den Dachschrägen nur schlecht auftürmen. Bei Bedarf lassen sie sich schnell räumen.

Viele Hausbesitzer schätzen die besondere Gemütlichkeit, die von dieser Dachform ausgeht. Durch Dachfenster oder Gauben lässt sich der Nutzwert von einem Satteldach spürbar erhöhen. Für ihre Dachdecker in Graz oder Steiermark gehört die Errichtung eines Flachdachs zum Grundhandwerk.

Steildach-SatteldachDas Satteldach ist schon seit Jahrhunderten der Klassiker unter den Dachformen 

Satteldach für gehobene Ansprüche: Das Walmdach

Das Walmdach ist ein Satteldach mit gebrochenen Spitzen. Statt die Dachform gerade zu den Giebeln hin auslaufen zu lassen, werden die vordere und hintere Spitze gebrochen und durch eine dreieckige Ebene ersetzt. Diese Ebene kann sehr klein ausfallen. Sie kann sich aber auch über die gesamte Giebelfläche erstrecken.

Das Ergebnis ist ein Gebäude mit einer sehr freundlichen und traditionellen Erscheinung. Diese Dachform wird häufig von Eigenheimbesitzern gewählt, die dem Raum unter dem Dach nur eine nachgeordnete Nutzung zusprechen.

Häuser mit Walmdächern haben darunter meistens nur einen Lagerraum, den traditionellen "Dachboden".

Ideal für alpine Regionen: Das Spitzdach

Das Spitzdach bietet den geringsten Nutzwert unterhalb seiner Eindeckung. In bestimmten Regionen ist das Spitzdach dennoch unverzichtbar. Bei dieser Dachform laufen alle Seiten des Daches in einem Punkt, der Dachspitze, zusammen.

Es eignet sich besonders gut für höher gelegene Gebäude. Wenn im Winter heftige Schneefälle drohen, sind Häuser mit Spitzdächern am geringsten durch die aufkommenden Lasten gefährdet.

Der Schnee kann sich aufgrund der starken Neigung nicht so hoch auftürmen, dass er für die Statik zur Gefahr wird. Auch Starkregen oder Hagel werden von Spitzdächern besonders gut abgeführt.

Darüber hinaus bietet diese Dachform eine traditionelle und klassische Ästhetik, da sie an die Form von Kirchturmspitzen erinnert.

Dächer gekonnt ergänzen und erweitern

Nachhaltigkeit ist auch auf dem Bau das Gebot der Stunde. Dazu gehört, das Haus energetisch so effizient wie möglich zu gestalten. Die Dachform bietet dazu zahlreiche Möglichkeiten.

Eine effiziente Aufsparren- oder Zwischensparren-Isolierung schützt die darunter liegenden Räume vor großen Temperaturen. Im Sommer sperrt die Dämmschicht die heiße Sonne aus.

Im Winter hält sie die Räume mollig warm. Eine Dachisolierung lässt sich auch nachträglich anbringen. Ihre Spengler in Graz oder Steiermark kennen dazu jeden Handgriff.

Mit der Montage einer Photovoltaikanlage lässt sich der Strombedarf im Haus effektiv senken. Überschüssiger Strom wird zudem vom Energieversorger zu einem festen Kaufpreis abgenommen.

Mit Solarthermie-Modulen können Sie außerdem ihren Heizbedarf deutlich senken. Ihr Dachdecker in Graz kann Sie zu jedem dieser Punkte umfassend beraten.

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